Frühjahrsputz — so schaffen Sie daheim klar Schiff

Jinny Verdonck

7. Juli 2017

Schieben Sie Ihren Frühjahrsputz stets vor sich her? Oder haben Sie etwa noch gar nicht mitbekommen, dass schon Frühling ist (da die schmutzigen Fenster keine Sonne mehr hindurchscheinen lassen)? In diesem Artikel dreht sich alles rund um das Thema Frühlingsputz und wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie das Ganze mit Leichtigkeit anpacken können.

Spaß muss sein

Aller Anfang ist schwer. Motivieren Sie sich daher und setzen Sie eine Belohnung aus, die Sie sich nach erfolgreicher Arbeit gönnen. So erhalten Sie den Ansporn, um es bis zum Ende durchzuziehen. Das Wort „Spaß” ist vielleicht ein wenig zu viel verlangt, aber Sie können immerhin etwas tun, um das Putzen ein wenig angenehmer zu gestalten. Zunächst einmal sollten Sie sich ein leckeres und ausgiebiges Frühstück gönnen, um die benötigte Energie für die große Putzaktion zu erhalten (keine Sorge, die Kalorien werden Sie beim Putzen sofort wieder los!). Legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf (mitsingen erlaubt) und es kann losgehen. Legen Sie bei Bedarf kurze Pausen ein, trinken Sie ausreichend und stärken Sie sich mit einem kleinen Snack.

Putzen mit System

Gehen Sie systematisch vor, denn das spart Zeit und Sie werden schneller fertig. Bevor es losgeht, sollten Sie zunächst einmal sicherstellen, dass Sie alles Nötige im Haus haben. Zur Grundausstattung sollte Folgendes gehören: Staubsauger mit leerem Staubsaugerbeutel, Staubwedel, Putzmittel (Allzweckreiniger, Scheuermilch für die hartnäckigen Stellen), mehrere Wischlappen, Zeitungspapier oder Küchenpapier für die Fenster, Mopp und Eimer sowie bei Bedarf ein Paar Gummihandschuhe, um Ihre Hände zu schonen.

Entrümpeln

Gehen Sie durch die gesamte Wohnung und räumen Sie alle herumliegenden Gegenstände weg, entsorgen Sie alte Zeitungen und Zeitschriften, legen Sie schmutzige Wäsche in den Wäschekorb, hängen Sie saubere Kleidung zurück in den Kleiderschrank. Halten Sie dabei Ausschau nach Dingen, die Sie nicht mehr benötigen, und legen Sie diese in Kisten, um die Sachen später zu verschenken oder zu entsorgen.

Tipp: Verrichten Sie immer die Arbeiten auf einmal, die dasselbe Putzutensil erfordern.

Strahlende Fenster

Fangen Sie mit den Fenstern an. Nehmen Sie die Gardinen ab und waschen Sie diese (die meisten lassen sich im Schonwaschgang in der Waschmaschine reinigen). Währenddessen putzen Sie in allen Räumen die Fensterscheiben (und alle Spiegel gleich mit), danach die Fensterbänke.

Den Staub entfernen

Nun geht’s ans Staubwischen. Schnappen Sie sich den Staubwedel und entfernen Sie den Staub von den Regalen. Arbeiten Sie sich dabei von oben nach unten vor, damit kein Staub auf bereits gewischte Flächen fällt. Erst danach sollten Sie den Staubsauger zücken, damit Sie den ganzen Staub nicht wieder aufwirbeln. Gehen Sie auch mit dem Staubsauger über die Sofas.

Wer danach noch Energie hat, kann sich im Anschluss die Küche und das Bad vornehmen. Falls Sie aber schon ganz ausgelaugt sind, dann machen Sie Feierabend und putzen Sie die fehlenden Räume nach einer guten Nachtruhe.

Küche

Reinigen Sie zuerst alle Küchenschränke von innen, dabei können Sie gleich überprüfen, ob dort Lebensmittel stehen, deren Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist und diese entsprechend entsorgen. Putzen Sie danach die Arbeitsflächen und Wandfliesen. Bei nur leicht verschmutzten Flächen reicht ein Allzweckreiniger vollkommen aus. Nun sollten Sie sich den Kühlschrank vornehmen. Nehmen Sie dazu alle Lebensmittel raus und sortieren Sie diese aus. Reinigen Sie dann alle Ablagen und Fächer und den Kühlschrank selbst. Kleiner Tipp: Essig ist dafür gut geeignet, da es zum einen geruchsneutralisierend wirkt und zum anderen auch Bakterien entfernt. Auch der Herd und Backofen sollten gründlich gereinigt werden. Ganz zum Schluss den Fußboden wischen.

Bad

Misten Sie Ihren Arzneischrank aus sowie alle Schubladen. Achten Sie dabei darauf, dass keine Arzneimittel abgelaufen sind. Reinigen Sie Dusche, Badewanne, Waschbecken und Wandfliesen. Entfernen Sie jegliche Kalkablagerungen (hierfür eignen sich Essig und Zitronensäure) und polieren Sie die Wasserhähne. Auch die Toilette sollte entkalkt und gereinigt werden. Zum Schluss den Fußboden reinigen.

Fazit:

Planen Sie genügend Zeit fürs Putzen ein, damit Sie sich nicht gehetzt fühlen. Die Mühe zahlt sich aus, denn nach getaner Arbeit werden Sie sich in Ihrem Zuhause gleich viel wohler fühlen.