Immobilien als Kapitalanlage

Maria Lengemann

27. November 2014

Wann sich Investitionen in Immobilien lohnen Immobilien gelten als risikoarme und langfristig sicher gewinnbringende Kapitalanlage. Vor allem in Zeiten niedriger Zinsen und stark schwankender Kurse an der Börse investieren viele Anleger in Immobilien. Eine Investition lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Steuern sparen und schrittweise Vermögen aufbauen wollen. Als Kapitalanlage sind vor allem Mietobjekte interessant, für deren Erwerb Sie ein Darlehen aufnehmen. Während die Mieteinnahmen das Einkommen aufbessern, können die Kosten für Finanzierung, Verwaltung, Instandhaltung und Abschreibung steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden und wirken sich dementsprechend steuermindernd aus. Ist das Darlehen getilgt, wirkt es sich positiv auf die Rente aus und ermöglicht es, den Ruhestand mit zusätzlichen Einnahmen zu genießen. Neben Mietobjekten sind auch Denkmalschutzgebäude eine interessante Option für Kapitalanleger, da sowohl die Anschaffungskosten als auch Instandhaltungs- und Modernisierungskosten von der Steuer abgesetzt werden können. Besonders attraktiv sind Immobilien an Standorten mit Wohnraummangel und mit einem hohen Arbeitsplatzangebot. Verantwortlich für die Wertsteigerung von Immobilien ist zudem die Veränderung der Bevölkerungsstruktur. So werden beispielsweise immer mehr Single-Wohnungen gemietet, während zugleich der Wunsch nach mehr Wohnfläche steigt. Damit die Immobilie als Kapitalanlage ertragreich ist, sollte sie verschiedene Kriterien erfüllen. So sollte sie zum einen baulich in gutem Zustand sein, bevorzugt werden hierbei häufig Neubauten, sie sollte infrastrukturell günstig liegen und sich in einem Ort befinden, der eher einen Bevölkerungszuwachs als eine Abwanderung zu verzeichnen hat. Da sich die Spekulationsfrist für Immobilien auf zehn Jahre erhöht hat, sollte diese darüber hinaus nicht vorher veräußert werden.